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Nanomelt® – Nanofaser-Meltblown aus Polypropylen für Hochleistungs-Filtermedien

Standard & Nanofasern

Nanomelt® – hohe Filterleistung, die bleibt.

Unser Hochleistungs-Meltblown aus 100 % Polypropylen verbindet hohe Partikelabscheidung mit geringem Flächengewicht und einer bemerkenswerten Filterleistung selbst nach vollständiger Entladung. Damit bietet Nanomelt® eine wirtschaftlich skalierbare, glasfaserfreie Alternative für anspruchsvolle Luftfilteranwendungen.

Neue Möglichkeiten für die Luftfiltration

Mit Nanomelt® entwickeln wir eine neue Generation leistungsfähiger Meltblown-Filtermedien auf Basis von 100 % Polypropylen.

Unser Entwicklungsziel: hohe Partikelabscheidung mit geringem Materialeinsatz und den besonderen Eigenschaften eines synthetischen Filtermediums zu verbinden.

Die Nanomelt®-Technologie eröffnet damit neue Möglichkeiten für ePM1-Filter, hochwertige HVAC-Anwendungen, Luftreiniger und hochabscheidende synthetische Filtermedien – bis hin zum Einsatz als glasfaserfreie Alternative zu klassischen Filtermedien unterhalb des EPA-Bereichs.

Hohe Filterleistung bei geringem Flächengewicht

Ein aktuelles Ergebnis unserer Entwicklung ist das Filtermedium Nanomelt® NM50-9.

Das Medium besteht aus 100 % Polypropylen und besitzt ein nominales Flächengewicht von nur 50 g/m².

In Laboruntersuchungen zeigt NM50-9 eine hohe Abscheideleistung gegenüber Feinstaub und Aerosolen (96,9 % bei 0,3 µm DEHS nach 24 h IPA-Entladung). Besonders wichtig für die Beurteilung der Langzeitstabilität: Die Filterleistung wurde auch nach einer 24-stündigen Isopropanol-Entladung untersucht.

Damit betrachten wir nicht nur die unmittelbar nach der Produktion vorhandene elektrostatische Filterwirkung, sondern gezielt auch die verbleibende Filtrationsleistung des Mediums nach Entladung.

Von ePM1 bis zum glasfaserfreien Hochleistungsmedium

Nanomelt® wird für Anwendungen entwickelt, bei denen hohe Filtrationseffizienz, niedriger Materialeinsatz und die Vorteile synthetischer Filtermedien miteinander kombiniert werden sollen.

Zu den möglichen Einsatzgebieten gehören:

  • ePM1-Filter und hochwertige HVAC-Filter
  • Luftreiniger und Raumlufttechnik
  • Prozessluft- und Gerätefiltration
  • Feinstaub- und Aerosolfiltration
  • hochabscheidende synthetische Filtermedien
  • glasfaserfreie Filterkonzepte unterhalb des EPA-Bereichs

Dabei kann Nanomelt® sowohl als eigenständiges Filtermedium als auch als Bestandteil kundenspezifischer Filteraufbauten eingesetzt werden.

100 % PP statt Glasfaser

Der Einsatz von Polypropylen eröffnet Filterherstellern neue konstruktive Möglichkeiten.

Nanomelt® ist glasfaserfrei, hydrophob und thermoplastisch verarbeitbar. Dadurch eignet sich das Material besonders für Filterkonzepte, bei denen unterschiedliche Komponenten aus Polypropylen miteinander kombiniert werden.

So können beispielsweise Meltblown-Filterlagen mit PP-Spinnvliesen und weiteren thermoplastischen Komponenten zu weitgehend sortenreinen Filteraufbauten weiterentwickelt werden.

Dies schafft interessante Perspektiven für recyclinggerechtere und materialeffizientere Filterkonzepte.

Entwicklung statt Standardware

Nanomelt® verstehen wir nicht als klassisches Standard-Meltblown.

Im Mittelpunkt unserer Entwicklung steht das Verhältnis aus Partikelabscheidung, Druckverlust, Flächengewicht und langfristig stabiler Filterleistung.

Dazu untersuchen und optimieren wir unter anderem:

  • Faser- und Porenstruktur
  • Flächengewicht
  • Druckverlust
  • Partikelabscheidung
  • MPPS-Verhalten
  • elektrostatische und mechanische Filtration
  • Verhalten nach Entladung
  • Luftdurchlässigkeit
  • Verarbeitbarkeit des Mediums

Unser Ziel ist es, die Leistungsgrenzen synthetischer PP-Filtermedien kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Gemeinsam neue Filterlösungen entwickeln

Nanomelt® richtet sich insbesondere an Filterhersteller und Entwicklungspartner, die neue synthetische Filterkonzepte realisieren oder bestehende glasfaserbasierte Lösungen durch PP-basierte Medien ergänzen beziehungsweise ersetzen möchten.

Neben bestehenden Qualitäten entwickeln wir kundenspezifische Varianten hinsichtlich Flächengewicht, Filterleistung, Luftdurchlässigkeit und Materialaufbau.

Nanomelt® – synthetische Hochleistungsfiltration aus 100 % Polypropylen.

5 Vorteile von Nanomelt® gegenüber Glasfasermedien

Nanofaser Meltblown aus Polypropylen bietet eine Vielzahl von Vorteilen für Filtermedien im Vergleich zu Glasfaservliesen und Elektrospinning:

  • 100 % Polypropylen – glasfaserfrei

    Nanomelt® besteht aus 100 % Polypropylen und kommt vollständig ohne Glasfasern aus. Dadurch eröffnet das Material neue Möglichkeiten für synthetische Filterkonzepte und Anwendungen, bei denen bewusst auf Glasfasermedien verzichtet werden soll.

  • Geringes Flächengewicht bei hoher Filterleistung

    Nanomelt® NM50-9 erreicht eine hohe Partikelabscheidung bei einem nominalen Flächengewicht von nur 50 g/m². Damit lässt sich eine hohe Filterleistung mit vergleichsweise geringem Materialeinsatz verbinden.

  • Hohe Filterleistung auch nach Entladung

    Ein besonderer Vorteil unserer Entwicklung ist die stabile mechanische Filtrationsleistung. Selbst nach einer 24-stündigen IPA-Entladung zeigt NM50-9 weiterhin eine hohe Partikelabscheidung.

    Damit beruht die Filterwirkung nicht ausschließlich auf einer elektrostatischen Ladung – ein wichtiger Aspekt für dauerhaft leistungsfähige Filterkonzepte.

  • Thermoplastisch und vielseitig weiterverarbeitbar

    Als PP-basiertes Filtermedium bietet Nanomelt® vielfältige Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung. Das Material kann mit anderen thermoplastischen Vliesstoffen kombiniert und beispielsweise mittels Ultraschalltechnologie, thermischer Verfahren oder Kalandrierung weiterverarbeitet werden.

    Dies eröffnet neue konstruktive Möglichkeiten für automatisierte und mehrlagige Filterkonzepte.

  • Perspektive für recyclinggerechtere Monomaterial-Filter

    Durch die Kombination von Nanomelt® mit PP-Spinnvliesen und weiteren PP-Komponenten können Filteraufbauten entwickelt werden, die weitgehend aus einem einzigen Polymer bestehen.

    Damit bietet Nanomelt® eine interessante Grundlage für glasfaserfreie und recyclinggerechtere Filterkonzepte und unterstützt die Entwicklung zukünftiger Filtergenerationen mit reduziertem Materialmix.

    Nanomelt® verbindet hohe Filtrationsleistung mit den konstruktiven Möglichkeiten eines modernen synthetischen Filtermediums.

Häufig gestellte Fragen zu Nanomelt®

Nanofaser-Meltblown ist ein besonders fein strukturiertes Meltblown-Vlies, das für anspruchsvolle Filtrationsaufgaben entwickelt wird.

Beim Meltblown-Verfahren wird geschmolzenes Polymer durch feine Düsen extrudiert und durch einen heißen Luftstrom zu sehr feinen Fasern verstreckt. Diese Fasern bilden ein dreidimensionales Vlies mit hoher spezifischer Oberfläche und feiner Porenstruktur.

Mit Nanomelt® entwickeln wir solche Hochleistungs-Filtermedien auf Basis von 100 % Polypropylen (PP). Im Mittelpunkt steht dabei das optimale Zusammenspiel aus Partikelabscheidung, Druckverlust, Flächengewicht und Verarbeitbarkeit.

Nanomelt® ist speziell für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Luftfiltration entwickelt.

Während klassische Meltblown-Vliese für sehr unterschiedliche Anwendungen produziert werden, optimieren wir bei Nanomelt® gezielt Faserstruktur, Porenstruktur, Flächengewicht und Prozessparameter für die Partikelabscheidung.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einer hohen Filterleistung bei möglichst geringem Materialeinsatz und einem für die jeweilige Anwendung geeigneten Druckverlust.

Zusätzlich untersuchen wir die Filterleistung ausgewählter Nanomelt® Medien auch nach elektrostatischer Entladung, um die verbleibende Filtrationsleistung des Materials beurteilen zu können.

Nanomelt® wird aus Polypropylen (PP) hergestellt.

Unser Filtermedium NM50-9 besteht beispielsweise aus 100 % PP und besitzt ein nominales Flächengewicht von 50 g/m².

Der PP-basierte Aufbau bietet Vorteile für die Weiterverarbeitung und ermöglicht die Kombination mit PP-Spinnvliesen und anderen thermoplastischen Komponenten. Dadurch können auch glasfaserfreie Filterkonzepte mit reduziertem Materialmix entwickelt werden.

Nanomelt® wird für anspruchsvolle Anwendungen in der Luft- und Partikelfiltration entwickelt.

Dazu gehören insbesondere:

  • ePM1- und hochwertige HVAC-Filter
  • Luftreiniger und Raumlufttechnik
  • Prozessluftfiltration
  • Gerätefilter
  • Feinstaub- und Aerosolfiltration
  • glasfaserfreie Filterkonzepte
  • kundenspezifische Hochleistungs-Filtermedien

Der aktuelle Entwicklungsfokus reicht von ePM1 bis zu hochabscheidenden synthetischen Filtermedien unterhalb des EPA-Bereichs.

Welche Nanomelt® Variante für eine Anwendung geeignet ist, hängt insbesondere von der erforderlichen Filtereffizienz, dem zulässigen Druckverlust und der vorgesehenen Mediengeschwindigkeit ab.

In bestimmten Anwendungen ja.

Nanomelt® wurde als synthetisches Hochleistungs-Filtermedium entwickelt und kann insbesondere dort eine interessante Alternative zu Glasfasermedien darstellen, wo hohe Partikelabscheidung mit den Eigenschaften eines flexiblen und thermoplastisch verarbeitbaren PP-Mediums kombiniert werden soll.

Ein pauschaler 1:1-Ersatz ist jedoch nicht für jede Anwendung möglich. Insbesondere für sehr hohe EPA-, HEPA- und ULPA-Klassen sind Mikroglasmedien weiterhin eine etablierte Technologie.

Ob Nanomelt® ein vorhandenes Glasfasermedium ersetzen kann, prüfen wir deshalb anhand der konkreten Anforderungen an Filtereffizienz, MPPS, Druckverlust, Luftdurchlässigkeit, Flächengewicht und Weiterverarbeitung.

Nanomelt® besteht aus 100 % Polypropylen und ist glasfaserfrei.

Das thermoplastische Material ist flexibel und lässt sich mit weiteren PP-basierten Vliesstoffen kombinieren. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für mehrlagige und materialeffiziente Filterkonstruktionen.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, Filteraufbauten mit einem deutlich reduzierten Materialmix zu entwickeln. Durch die Kombination mit PP-Spinnvliesen und weiteren PP-Komponenten können beispielsweise weitgehend sortenreine Filterkonzepte entstehen.

Ob Nanomelt® gegenüber einem Glasfasermedium auch hinsichtlich Filterleistung und Druckverlust Vorteile bietet, muss immer bei vergleichbaren Prüfbedingungen für die jeweilige Anwendung bewertet werden.

Beide Technologien können sehr feine Faserstrukturen für die Filtration erzeugen, unterscheiden sich jedoch deutlich im Herstellungsverfahren.

Beim Electrospinning werden mittels elektrischer Hochspannung extrem feine Fasern erzeugt, die häufig als dünne Funktionsschicht auf ein Trägermaterial aufgebracht werden.

Nanomelt® basiert dagegen auf einem kontinuierlichen Meltblown-Prozess. Dabei entsteht ein eigenständiges, dreidimensionales Filtervlies.

Der Meltblown-Prozess bietet insbesondere Vorteile hinsichtlich industrieller Produktionsleistung, Skalierbarkeit und der Herstellung größerer Materialmengen. Electrospinning kann dagegen Vorteile bieten, wenn extrem kleine Faserdurchmesser und sehr dünne Nanofaserschichten erforderlich sind.

Entscheidend ist deshalb nicht allein die Fasergröße, sondern das Verhältnis aus Filterleistung, Druckverlust, Materialeinsatz, Verarbeitbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

Nanomelt® wird aktuell für Anwendungen von ePM1 bis zu hochabscheidenden synthetischen Filtermedien unterhalb des EPA-Bereichs entwickelt.

Die erreichbare Filterleistung hängt dabei nicht nur vom Flächengewicht ab. Entscheidend sind unter anderem Faser- und Porenstruktur, Mediengeschwindigkeit, Druckverlust und die konkrete Konstruktion des späteren Filters.

Filterklassen wie ePM1 beziehen sich außerdem auf die Leistung des geprüften Filters beziehungsweise auf definierte Prüfverfahren. Deshalb sollte aus der Leistung eines einzelnen Filtermediums nicht automatisch eine Filterklasse des fertigen Filterelements abgeleitet werden.

Höhere EPA- und HEPA-Leistungsbereiche sind Gegenstand unserer weiteren Entwicklungsarbeit.

Elektrostatische Ladungen können die Partikelabscheidung synthetischer Filtermedien erheblich verbessern.

Um nicht ausschließlich die unmittelbar vorhandene elektrostatische Wirkung zu beurteilen, untersuchen wir ausgewählte Nanomelt® Medien deshalb zusätzlich nach einer definierten Entladung.

Beim NM50-9 wurde die Filterleistung beispielsweise nach einer 24-stündigen Isopropanol-Entladung untersucht.

Dadurch erhalten wir wichtige Informationen darüber, welche Filtrationsleistung auch nach Reduzierung der elektrostatischen Wirkung erhalten bleibt. Diese Ergebnisse nutzen wir zur gezielten Weiterentwicklung der Faser- und Porenstruktur.

Ja.

Neben bestehenden Nanomelt® Qualitäten entwickeln wir Filtermedien nach kundenspezifischen Anforderungen.

Je nach Projekt können beispielsweise Flächengewicht, Filterleistung, Druckverlust, Luftdurchlässigkeit, Materialaufbau und Weiterverarbeitbarkeit gezielt angepasst werden.

Die Entwicklung kann von ersten Materialmustern über unterschiedliche Meltblown-Varianten und mehrlagige Verbunde bis zur Laborprüfung und Optimierung reichen.

Damit verstehen wir uns nicht nur als Materiallieferant, sondern als Entwicklungs- und Projektpartner für neue Filterkonzepte.

Ja. Nanomelt® kann je nach Anwendung mit Träger-, Schutz- und weiteren Funktionslagen kombiniert werden.

Für die Herstellung mehrlagiger Verbunde verfügen wir unter anderem über die Möglichkeit zur Ultraschall-Laminierung von bis zu vier unterschiedlichen Materiallagen.

Darüber hinaus stehen Heiß- und Kaltkalandrierung zur Verfügung.

Dadurch können Filterleistung, mechanische Stabilität, Oberflächeneigenschaften und Weiterverarbeitbarkeit innerhalb eines kundenspezifischen Filteraufbaus aufeinander abgestimmt werden.

Laborprüfungen begleiten sowohl unsere eigene Materialentwicklung als auch kundenspezifische Entwicklungsprojekte.

Je nach Material und Aufgabenstellung können relevante Eigenschaften wie Partikelabscheidung, Druckverlust, Luftdurchlässigkeit, Flächengewicht, Dicke und weitere Materialparameter untersucht werden.

Dadurch lassen sich unterschiedliche Materialvarianten und Filteraufbauten miteinander vergleichen und gezielt optimieren.

Sprechen Sie uns gerne mit Ihrer konkreten Prüfaufgabe an.

Nanomelt® selbst basiert auf Polypropylen. Besonders interessant ist deshalb die Möglichkeit, das Filtermedium mit weiteren PP-basierten Komponenten zu kombinieren.

So können Filterkonzepte mit reduziertem Materialmix oder weitgehend sortenreinem PP-Aufbau entwickelt werden.

Ob ein fertiger Filter tatsächlich recyclingfähig ist, hängt jedoch vom gesamten Filteraufbau, den verwendeten Zusatzstoffen, Rahmen, Dichtungen und Verbindungstechniken sowie dem verfügbaren Recyclingverfahren ab.

Deshalb sprechen wir bewusst von einer Perspektive für recyclinggerechtere Filterkonzepte und nicht pauschal von einem vollständig recyclingfähigen Filter.

Nanomelt® wird von der P. Glatzeder GmbH in Detmold entwickelt und hergestellt.

Durch die Verbindung von Meltblown-Technologie, Vliesstoffverarbeitung, Ultraschall-Laminierung, Kalandrierung und Laborprüfung können wir neue Filtermedien entwickeln, Muster herstellen, charakterisieren und gemeinsam mit unseren Kunden für die jeweilige Anwendung optimieren.

Nanomelt® – hohe Filterleistung, die bleibt.

Nanomelt® erreicht seine hohe Filterleistung nicht allein durch elektrostatische Aufladung. Die hohe verbleibende Partikelabscheidung nach 24-stündiger IPA-Entladung unterscheidet NM50-9 von klassischen, primär elektrostatisch wirkenden Meltblown-Konzepten – bei nur 50 g/m² und 100 % Polypropylen.

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